Donnerstag, 16. September 2010

Platsch

Der erste ganze Tag in Neuseeland. Ich wohne ein wenig außerhalb der Innenstadt Aucklands in einem Wohnviertel mit lauter Holzhäusern und vereinzelten Palmen. Dazu stellt man sich nun Sonnenschein und Wärme vor. Nüscht is. Es regnet schon den ganzen Tag und immer wieder wird das Wetter richtig wütig und es gießt wie aus Eimern. Auckland ist ganz nett, aber mehr auch nicht. Im Reiseführer steht sehr treffend, dass die Stadt einzelne schöne Flecken hat, aber gewiss nicht zu ausgedehnten Erkundungstouren zu Fuß einlädt. Das heißt für mich: schnellstmöglich einen fahrbaren Untersatz finden und ab zu den Stellen, die man auf den Fotos ständig sieht und die einen heiß auf Neuseeland machen.
Ich bin derzeit noch unschlüssig, ob ich mich erstmal ein bisschen auf der Nordinsel umsehe oder aber gleich eine Arbeit suche. Ich tendiere momentan ersterem. Erstmal was richtig Schönes sehen und erleben. So vollkommen allein am anderen Ende der Welt bedrückt dann anfangs nämlich doch mehr, als ich dachte. Aber nachdem ich den ersten Strand gesehen und über die erste atemberaubende Landschaft geblickt habe, wird sich das schon noch ändern. Außerdem ergibt sich sicherlich auch noch die Möglichkeit, mit anderen Menschen zu reden. Von denen gibt's hier auch ein paar. Jedenfalls hab ich heute erstmal in der Touri-Info fleißig Prospekte gesammelt, auf denen viele bunte Bilder von wunderschönen Orten zu sehen sind, die alle von mir bereist werden wollen.
Mit dem Internet gestaltet es sich übrigens etwas schwieriger, als ich gedacht habe. Eigentlich schwebten mir regelmäßige Chat und Skype-Gespräche vor, aber das scheint nicht so einfach. In meinem Hostel kostet der Internetzugang sattes Geld und hier im McDonald's, wo es kostenloses W-Lan gibt, kann ich nur über den Browser im Internet surfen, ICQ und Skype aber können sich nicht verbinden. Mal sehen, wie ich das löse.

1 Kommentar:

  1. In was für einer Unterkunft haust du denn genau; sind da keene Menschen?

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