Nach der Nahtodeserfahrung am Dienstag haben wir am Donnerstag den nächsten Versuch gestartet. Das lief um einiges besser. Wir bekommen bei dem neuen Arbeitgeber mehr Geld und müssen auch nicht so weit fahren. Donnerstag und Freitag hatten wir wieder Aufgabe, die Blätter unten am Stamm der Weinpflanzen zu entfernen. Der Muskelkater entwickelte sich zum Löwen und versenkte seine Reißer in meinen Beinen und im Hintern. Heute hatten wir dann eine körperlich einfachere Aufgabe: Wir mussten die Pflanzen oben ausdünnen. Man stelle sich das aber auch nicht zu einfach vor. Es müssen verschiedenste Sachen bearbeitet werden, was dazu führte, dass wir als ungeübte Weinplantagensklaven recht lange an einer Weinpflanze zugange waren. Da nun aber nicht pro Stunde sondern Pflanze bezahlt wird, war das Ganze heute alles andere als ertragreich. Ab Dienstag kommt dann aber wieder eine andere Aufgabe: von rechts nach links gespannte Drähte an den Pflanzen hochziehen, damit sie daran hochklettern können. Eigentlich müssten wir auch sonntags arbeiten (Der Arbeitgeber ist Malaysier und dieses Volk schläft nicht und isst nicht. Es arbeitet.), aber wir haben unseren Master gefragt, ob wir morgen freihaben können. Master meint, er versucht uns freizulenken, ruft aber an, wenn er uns morgen braucht. Ich hoffe, das Telefon bleibt stumm. Ein Ruhetag wäre tatsächlich nicht verkehrt.
Eine Neuigkeit noch, die die Post-Neuseelandzeit betrifft: Ick hab nen Praktikumsplatz. Jiihaa! Und zwar ab Mitte April in der Medienwerkstatt der Thüringer Landesmedienanstalt. Ich werde durch Thüringens Kindergärten und Schulen touren und den Kinnings zeigen, wie Radio, Film und Fernsehen gemacht wird. Ick freu mer druff.
Yeah, Glückwunsch zum Praktikumsplatz! Das macht auch mich glücklich, denn dann bist du wieder bei uns. Fein! :)
AntwortenLöschenoor toll! glückwunsch auch von mir! ich möchte euch wieder in erfurt besuchen kommen ;)
AntwortenLöschenmaria