Donnerstag, 13. Januar 2011


Der Wasserstand in Brisbane scheint zu sinken. Vielleicht fahren am Sonnabend wieder Busse nach Norden, sodass ich zumindest ein Stückchen weiter aus Sydney rauskomme, bis ich dann am Mittwoch hoffentlich das überschwemmte Gebiet überfliegen kann. Mit kurzem Zwischenhalt in Brisbane. Heute habe ich wie gestern angekündigt einen Tagesausflug zu den Blue Mountains gemacht. Erstes Ziel war ein Teil des Blue Mountains Nationalparks, wo Kängurus weiden. Allerdings hat auch die Region um Sydney seinen Teil des Regens abbekommen und so war die Zufahrt zum Nationalpark gesperrt. Keine Kängurus also. Es war neblig und feucht in den Regenwäldern. Es gab ein großes Tal bewaldetes Tal zusehen, aus dem Sandsteinmassive ragten. Ein bisschen wie das Elbsandsteingebirge. Nur ein Stück weiter hinter Dresden. Es war ganz nett, aber Neuseeland verwöhnt doch sehr, was Landschaften angeht.
Der Unmut über all die Umplanungen bei meiner Reise wird von Sydney mit einer lässigen Handbewegung weggefegt. Wenn ich so am Abend vor der Oper sitze und sich vor mir das Wasser auftut mit der Harbour Bridge darüber, den Häusern drum herum und den unzähligen Lichtern überall, kann ich mich nur wohlfühlen. Sydney weiß zu versöhnen. Morgen werde ich einen Stadtrundgang mitmachen. Zuvor werde ich mich aber noch im Reisebüro nach dem aktuellen Stand erkundigen, um zu sehen, was die nächsten Tage bringen werden. Wo auch immer man auf dieser Welt stecken bleibt – Sydney ist wohl einer der schönsten Plätze dafür.

1 Kommentar:

  1. ....na da wünsche ich dir einen schönen Stadtrundgang, wenn es schon mit den Kängurus nicht geklappt hat.

    Ein cooles Bild aber die Glühwürmchen fehlen....
    (grinz)

    ....und schön aufpassen auf dich. Viele Liebe Grüße aus den verregneten Thüringen und bei uns in der Region sind die Wasserstände noch nicht gefährlich. Alles im grünen Bereich.

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