Ich bin nach dem kurzen Ausflug an einen Strand 600 Kilometer nördlich von Sydney ungeflutet in die Großstadt zurückgekehrt. Die Landschaft ähnelt bisher stark Neuseeland. Viele Wiesen und Wälder überall. Nur um einiges wärmer und schwüler ist es hier. An einem sonnigen Tag werden es locker über 35 Grad. Zwei Dänen, die sich gestern auch auf den Weg nach Norden machten, hatten sich tags zuvor uneingecremt für drei Stunden in die Sonne gelegt. Das Unvermeidliche trat ein und die beiden haben einen schweren Sonnenbrand. Den einen hatte es besonders arg erwischt und er machte eher den Eindruck, als sollte er eher einen Arzt aufsuchen, als einen ganzen Tag im Bus verbringen. Er hatte derartige Verbrennungen, dass sich auf seiner Haut überall Blasen bildeten. Und geschwitzt hat er auch wie wild. Eher unschön. Die Unterkunft war direkt am Meer und zum Abendessen gab verschiedenes Gegrilltes und dazu Ofenkartoffeln und Salate. Den Surfkurs heute Morgen konnte ich leider nicht mitmachen, weil ich wegen der ganzen Planänderung bereits um sieben den Bus zurück nach Sydney nehmen musste. Dort angekommen hab ich mich in den botanischen Garten in den Schatten gesetzt, ein Sandwich gegessen und den Kindern zugeguckt, wie sie sich unermüdlich einen Grashügel runterrollten. Später, als es dunkel war, bin ich dann, wie an den Abenden zuvor auch schon, zum Hafen gelaufen und habe mir das Lichtmeer mit den schicken Leuten davor angesehen, die aufgedonnert aus der Oper und rein in die nächste Bar stolpern. So is schön.
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