Freitag, 14. Januar 2011

Die Straßen werden nach und nach freigegeben. Somit kann ich morgen eine Station nach Norden an den Strand fahren, um dann am Sonntag nach Sydney zurückzukehren. Das ist alles, was ich jetzt noch südlich von Brisbane machen kann, bis ich dann am Mittwoch aus dem Chaos raus- und hoffentlich in den gewünschten Ablauf der Reise hineinfliege. Am Dienstag hab ich mich heute noch in eine Weintour buchen lassen. Kostenlos versteht sich. Man muss sich ja schließlich auch mal was gönnen. Der Weg vom Reisebüro zurück in die Innenstadt führte mich durch Chinatown und ein Schlaraffenland an bezahlbaren Mittagsangeboten. Ich habe zugeschlagen. Curry und Reis gab’s und es war sehr lecker. Den Nachmittag habe ich mit einem geführten Stadtrundgang verbracht. Teil davon war der botanische Garten, in dem die Besucher schon am Eingang per Schild dazu eingeladen werden, auf dem Rasen zu laufen, an den Rosen zu riechen und die Bäume zu umarmen. Der Garten ist ein weiterer herrlicher Flecken in Sydney, wo viele auf den Wiesen liegen und das schöne Wetter genießen. Dort und auch im Hyde Park sieht man durchaus auch sehr schick angezogene Menschen in Anzügen und Kostümen im Gras sitzen und ihre Mittagessen genießen. Vermittelt eine sehr angenehme Atmosphäre, das Ganze. An den Bäumen im botanischen Garten verschlafen Dutzende Fledermäuse kopfüber den Tag und kratzen sich ab und zu mit ihren ledrigen Flügeln am Kopf. Heute Abend, als es dämmerte und ich gerade mal wieder an der Oper saß und Leute beobachtete, kamen die Fledermäuse schwarmartig aus den Bäumen geflattert und umsegelten den Hafen. Die Sydneysider indes, die gerade an ihren Drinks vor einer zahlreichen Hafenbars nippten, juckte das überhaupt nicht. Was doch so alles zur Normalität werden kann.

1 Kommentar:

  1. das klingt doch so als wird es langsam... das bild ist übrigens sehr schön, auch wenn ich mir langsam sorgen um deine ethnische zugehörigkeit mache... vor allem nach dem dritten sommer dann..

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